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Zwanzig Jahre Tierelend, Zwanzig Jahre leben mit Tieren, Zwanzig Jahre zeigen uns die Tiere hier, wie wichtig der Hof für das Weiterleben vieler verschiedener Tiere ist. Zwanzig Jahre Menschen, die helfen den Traum von glücklichen Tieren zu verwirklichen. Zwanzig Jahre Wut und Trauer. Zwanzig Jahre wunderschöne Momente, wenn verstörte Tiere anfangen, wieder zu leben.


                                   Wir brauchen Hilfe für Alexia

Alexia, gerade mal drei Jahre alt und schwer krank

Wir haben nach Ojo´s Tod einige Zeit gebraucht um einem weiteren schwer kranken Tier wieder ein Zuhause zu geben. So haben wir uns jetzt nach einem Hilferuf dafür entschieden, Alexia eine Chance zu geben.

Alexia, ein Jagdhundmix, stammt aus Griechenland und ist dort fast verhungert in den Bergen aufgefunden worden. Hier in Deutschland hat sie schnell eine Pflegestelle gefunden, allerdings stellte sich nach einer gründlichen Untersuchung durch einen deutschen Tierarzt heraus, das Alexia an Leishmanose erkrankt ist. Dadurch sieht sie auch so alt aus. Aber leider wurde auch festgestellt, das Alexia Arthrose in den Knien hat und keine Treppen steigen kann. Dadurch musste Alexia leider ihre Plegestelle verlassen, da sie dort jeden Tag mehrmals Treppen steigen mußte und sie dies nicht mehr schaffte. So ist Alexia zu uns gekommen. Bei einer erneuten Blutuntersuchung stellte unsere Tierärztin dann fest, das Alexia zu den bisher festgestellten Erkrankungen noch an Ehrlichiose und Babesiose leidet. Beide Krankeiten werden durch Zecken übertragen und müssen dringend behandelt werden, da sie unbehandelt zum Tode führen können.

Uns ist schmerzhaft bewußt, das Alexia kein sehr alter Hund werden wird. Dazu sind ihre Erkrankungen zu schwer und schädigen auch durch die dringend erforderlichen Tabletten gegen die Leishmanose und die anderen Erkrankungen auf Dauer die inneren Organe. Aber Alexia will leben. Sie geht immer noch gerne kleine Runden spazieren, freut sich über jede Streicheleinheit und jedes Leckerchen. Sie frißt gut, nimmt rege Anteil an dem Geschehen hier auf dem Hof und wir wollen ihre die Chance auf ein vielleicht kurzes, aber glückliches Hundeleben bei uns geben. Bitte helfen Sie uns dabei, den durch die Erkrankungen kommen eine Menge Tierarzt- bzw. Medikamentenkosten auf uns zu.

Hier unsere Kontodaten für Ihre Hilfe: Hof Chaoti e.V. ,Konto 5100009724,  Bankleitzahl 860 954 84, Volks-und Raiffeisenbank Muldental, Verzwendungszweck Alexia

Wir und vorallem Alexia sagen schonmal ganz lieben Dank für Ihre Hilfe.


                      Paddock-Platten für unsere Pferde

Es gibt im Internet eine Plattform, die hilft, Träume wahr werden zu lassen. So hat sich unsere Helferin Sandra an die Seite http://www.visionbakery.de/vision/87 gewandt, um einen langgehegten Traum wahr werden zu lassen. Da wir ja hier in unserer Gegend Lehmboden haben, der im Sommer knochenhart, im Winter aber eine reine Schlammlandschaft bietet, wenn man Pferde auf einem Grundstück stehen hat. Da wir in den letzten Jahren immer Probleme damit hatten, da dies für die Pferde in unserem Offenstall nicht gesund ist, haben wir schon lange den Traum, die Stellen um unsere Heuraufen mit Paddock-Platten auszulegen. Das bedeutet für unsere Pferde einen trockenen Standplatz und für uns eine ungeheuerliche Erleichterung zweck Sauberhaltung des Platzes um die Heuraufen. Da die Kosten von über 700 Euro von uns leider im Moment überhaupt nicht zu zahlen sind, gibt es jetzt die Möglichkeit, über diese Internetplattform uns zu helfen. Allerdings ist es nur noch bis 03.10.2011. Sollte bis dahin der volle Betrag von 783,30 € zusammenkommen, wären wir mehr als glücklich. Kommt der Betrag nicht zusammen, geht das Geld an die Spender zurück. Zu unserer Freude sind bisher allerdings schon 350 Euro zusammen gekommen und wir sind zuversichtlicht, das unser Traum mit Hilfe vieler Menschen doch noch wahr wird. Ein ganz herzliches Dankeschön an all die Menschen, die schon geholfen haben und auch an die, die uns vielleicht noch helfen, den Traum zu erfüllen.

Hier ein kleiner Videobericht und die Aktion, unserem Hof und vorallem unseren Pferden : http://www.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fyoutu.be%2FewtNPOXtNT4&h=bAQCtsjgYAQDCltBTS9kijsp8sg-x9V_Yb_NDf5enlec-IA

Ich gebe es zu, ich habe nicht damit gerechnet, das wir diesen Traum schaffen. Aber das Unglaubliche ist wahr geworden, das Geld ist zusammen gekommen und sogar mehr, als wir für einen Futterpaltz gebraucht hätten. So können unsere Pferde und Ponys ab diesen Winter endlich immer im Trocknen stehen, denn das eingezahlte Geld und weitere hier bei uns selber abgegebene Geld reicht für beide Futterplätze. Ich danke allen Spendern von Herzen, möchte mich aber auch sehr herzlich bei den Mitarbeitern von VisionBakery bedanken, die sich so für unser Projekt eingesetzt haben. Eins habe ich gelernt, Träume können war werden. Tausend Dank.


September 2011

Endlich haben wir es geschafft, die Schäden des letzten Winters an unserer Vogelvoliere zu reparieren. Leider war das Dach durch den vielen Schnee brüchig geworden und quasi im letzten Moment, bevor die Vögel die Flucht ergriffen haben, konnten wir die Voliere mit einem stärkeren Dach ausstatten und hoffen dieses mal auf einen doch milden Winter. Trotzallem haben wir schon angefangen, den Hof wieder Winterfest zu machen.

Aber wir konnten einen Teil unserer vielen Kaninchen einen neuen Auslauf anbieten, da unsere Kaninchenställe langsam einfach zu eng werden, da wir derzeit 14 Zwergkaninchen, zwei Stallhasen und 42 Meerschweine beherbergen. Auch ein neues Frettchen ist bei uns eingezogen. Es wurde einfach in einer kleinen Kiste ausgesetzt, war völlig räudig und krank, hat sich aber inzwischen ganz gut eingelebt und frißt und die Haare vom Kopf ;-) In unserem Katzenhaus toben eine Menge kleiner Katzen rum und hoffen auf ein neues liebevolles Zuhause.


                                    Hoffest  August 2011

 

An dieser Stelle ein ganz, ganz herzliches Dankeschön an die Menschen, die mich bei der Arbeit für und um die Tiere so wunderbar unterstützen. Ohne dieses Team gäbe es den Hof Chaoti schon lange nicht mehr. Auch bei den Vorbereitungen für unser erstes Hoffest hat jeder bis zum Umfallen geschufftet. Jeder hat mit angepackt, organisiert, Kuchen gebacken, Roster und Getränke gestiftet. Sich mit Brenneseln einen Kampf geliefert, den Hof geschmückt, die Pferde und Ponys geputzt und war einfach zur Stelle, wenn man ihn brauchte. Leider konnten Yvi, Birgit und Daniela zum Fest leider selber nicht kommen und Marion und Sandra haben den Fototermin verpaßt. Aber allen gilt mein ganz persönlicher Dank                                                                           Regina

Bedanken möchte ich mich auch bei dem Stifter unserer Shirt, sowie der Leipziger Tafel e.V. , die uns Kaffee und Süßigkeiten für die Kinder zur Verfügung gestellt habt. Auch geht ein herzliches Dankeschön an die Gassigeher unserer Hunde, die zwar selber nicht zum Fest kommen konnten, weil sie mit unseren Hunden unterwegs waren, aber dafür noch Kuchen gebacken haben. Bilder zu unserem Hoffest gibt es unter der Rubrik Hoffest


In der letzten Zeit vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht um Aufnahme eines Tieres gebeten werden. Leider müssen wir jetzt immer "Nein" sagen, so schwer es uns auch fällt. Unsere Kapazitäten sind mehr als ausgelastet und es ist uns weder finanziell noch arbeitsmäßig mehr möglich, weitere Tiere aufzunehmen. Wichtig für uns sind erstmal die Tiere, die hier schon ein Zuhause gefunden haben.


Ojo bittet um Hilfe

Wieder mal konnten wir nicht nein sagen. Wir haben per Mail eine Anfrage bekommen, ob wir nicht einen jungen Hund aufnehmen könnten, der lange krank war und etwas auffällig sei .

Der junge Mann, der um Hilfe bat, hat Ojo seit Januar aus einem Tierheim in Sachsen . Ihm sei versichert worden, der junge Hund, geb. August 10 sei gesund. Allerdings zeigte Ojo von Anfang an Auffälligkeiten. Er benahm sich einfach nicht wie ein junger Hund, spielte nicht, war ständig unruhig und legte sich kaum hin. Kurze Zeit später bekam Ojo schweren Durchfall, baute furchtbar ab und hatte seit dem Probleme beim laufen. Auch konnte er seitdem weder Kot noch Urin halten. Da der Vorbesitzer noch einen zweiten Hund hatte und  berufstätig war, war er mit der Situation völlig überfordert und brauchte Hilfe.

So ist Ojo am Mittwoch zu uns gekommen. Gleich bei der Ankunft hier fiel uns auf, das Ojo große Probleme mit dem laufen hat, er stand ständig schief und knickte hinten ein. Auch wedelte er nicht mit dem Schwanz, noch kniff er ihn zwischen die Beine, was ja viele ängstliche Hunde machen. Ansonsten ein ruhiger, zu dünner junger Hund. Unsere Hunde nahmen Ojo sofort ohne knurren oder jagen ins Rudel auf. Ojo stand den ganzen Tag nicht still. Wollte immer raus zu den anderen Hunden, auch wenn diese im Haus waren, lief Ojo unruhig hin und her und legte sich keine Minute. Selbst ein Knochen war nur ein-zwei Minuten interessant, dann lief Ojo wieder. Er merkte selber überhaupt nicht, wenn er Kot oder Urin absetzte.

Mit Mühe konnten wir Ojo dann überzeugen, nachts unten im Haus zu bleiben. Treppe steigen war für ihn nicht möglich. Donnerstagmorgen fanden wir dann unten überall die Spuren seiner nächtlichen Wanderungen, er selber lag in einem großen Kothaufen, was ihn aber nicht zu stören schien. Laufen konnte er kaum noch, er war völlig fertig. Auch lief der Kot als Durchfall nur noch aus ihm raus. Also haben wir alles stehen und liegen gelassen und sind mit ihm zum Tierarzt gefahren. Hier stellte unsere Tierärztin schnell fest, das Ojo über 40 Fieber hat. Er ist unterernährt und hat gravierende Mangelerscheinungen. Dazu die Diagnose entweder Staupe oder Bandscheibenvorfall. Beim Röntgen konnte man auch erkennen, das der eine Hinterlauf nicht richtig in der Gelenkpfanne lag. 

Inzwischen hat sich Ojos Zustand soweit verbessert, dass das Fieber und der Durchfall weg ist und er viel ruhiger ist. Nach den ärztlichen Befunden ist Ojo an Staupe erkrankt und durch die Folgen hat er eine geistige Behinderung . Auch braucht er jetzt ein teures Spezialfutter, damit der Durchfall nicht wieder kommt und die Folgen bekämpft werden können.

Die Firma Hill´s hat Ojo einen 15 Kilo Sack Spezialfutter gesponsert. Aber dieser reicht halt auch nicht lange und Ojo muss viel nachholen. Die Tierarztkosten belaufen sich inzwischen schon auf über vierhundert Euro.

Ojo ist ein lieber, ein besonderer Hund und er hat eine Chance verdient. Aber diesmal schaffen wir es nicht alleine und brauchen finanzielle Hilfe, um die Behandlung von Ojo zahlen zu können. Daher bitten wir herzlich, Ojo zu helfen. 

Mai 2011 Leider hatte Ojo letzte Woche wieder einen Zusammenbruch. Nur durch das rasche Handeln des Teams der Tierarztpraxis Elterblick in Leipzig konnte Ojo gerettet werden. Jetzt ist er immer noch unter ärztlicher Aufsicht und wir warten mit Bangen auf die weiteren Laborbefunde.

Durch eine Gehirnwasseruntersuchung wurde festgestellt, das Ojo an einer Gehirnhautentzündung erkrankt ist. Diese ist aber inzwischen durch eine Bahandlung mit vielen Medikament in den Griff bekommen und Ojo geht es den Umständen entsprechend gut. Er hat gute und weniger gute Tage, aber was am wichtigsten ist, er hat Freude am Leben, auch wenn es ein anderes Leben ist, als es die meisten Hunde führen.

Juni 2011 Ojo macht im Moment gute Fortschritte. Er frißt gut, spielt immer mehr und versucht sich inzwischen auch auf den Rücken zu legen, um sich den Bauch kraullen zu lassen. Auch versucht er immer öffters, bei den Spielen der anderen Hunde mitzumachen. Heute hätte er es fast geschafft, sich ein Spielzeug vom Sofa zu holen. Für jeden Hund ohne Behinderung selbstverständlich, aber für Ojo ein großer Fortschriftt

Auch das ist für Ojo schon eine große Leistung. Er hat es eigenständig geschafft, sich auf das Hundebett zu legen, das zwar nur eine Handbreit hoch ist, aber für Ojo ist es eine Meisterleistung. Zu verdanken hat er es der Physiotherapie, die er jetzt zweimal die Woche erhält. In diesem Zusammenhang ein ganz herzliches Dankeschön an die Mobile Praxis für Tierphysiotherapie Alexandra Schumann aus Leipzig. Frau Schumann behandelt unseren Ojo unentgeldlich und wir brauchen nur die Fahrkosten zu zahlen. Dafür danken wir herzlich.

17. July 2011 Leider geht es Ojo wieder schlechter. Zwei Tage wollte er überhaupt nicht mehr aufstehen, hat weder gefressen noch an irgend etwas Interesse gezeigt. Seit Samstag steht Ojo wieder auf, läuft allerdings noch unsicher, frisst aber sehr gut. Ehrlich gesagt sind wir im Moment hin und her gerissen, ob es richtig ist, weiter für Ojo zu kämpfen. Aber Ojo selber hat nicht aufgegeben, er will leben und zeigt uns das auch jeden Tag.

Ojo hat aufgegeben und hat seine letzte Reise zum Regen- bogen angetreten. Sein gesundheitlicher Zustand hat sich in den letzten Tagen immer mehr verschlechtert und so mussten wir die Entscheidung treffen, Abschied von ihm zu nehmen. Ojo, Du wirst immer einen großen Platz in meinem Herzen haben. Ich danke Dir für die Zeit, die ich gemeinsam mit Dir verbringen durfte. Ich bin mir sicher, das Du jetzt endlich an der Regenbogenbrücke toben und spielen kannst. Grüß mir bitte all unsere Freunde dort, die wir schon auf ihrem letzten Weg begleiten durften.     Regina

Ein herzliches Dankeschön an all die Menschen, die uns mitgeholfen haben, die bisherigen Tierarztrechnungen und das Spezialfutter für Ojo zu bezahlen. Bitte nicht böse sein, wenn wir hier nicht die Namen der Spender veröffendlichen, aber das wir nicht sicher sind, ob alle Spender damit einverstanden wären, namentlich genannt zu werden, verzichten wir lieber darauf. Aber wir sind all den Menschen sehr dankbar.


July 2011

Die Katzensession hat bei uns begonnen. So warten einige junge Katzen bei uns auf ihr neues Zuhause. Die Katzenkinder werden getestet, entwurmt und geimpft abgegeben.


Juni 2011

Leider ist unser "Fernsehstar", der Perlhuhnhahn Hässlon Opfer seiner großen Schweineliebe geworden. Hässlon, der nachts immer auf dem Rücken einer seiner Hängebauchschweine geschlafen hat, ist nachts leider unter ein Schwein gerutscht und hat sich dabei ein Bein gebrochen. Auch wenn manch einer dies für verrückt hält, haben wir Hässlon operieren lassen. Diese Kosten ist von einem Vereinsmitglied privat übernommen worden. Hässlon hat die Op gut überstanden, gebraucht aber sein Bein leider immer noch nicht richtig und muss erstmal in einem kleinen Auslauf bei den Hühnern leben. Wir alle hoffen aber noch, das Hässlon bald wieder in der Lage ist, beide Beine zu gebrauchen.

Leider musste Hässlon nochmals operiert werden, da sich die Wunde entzündet hatte. Auch die zweite OP hat Hässlon gut überstanden und findet sich zum Glück ganz gut mit seiner derzeitigen Käfighaltung ab. Das er sich dort wohl fühlt zeigt er jeden Tag, wenn er seine regelmäßigen Laufübungen machen soll. Kaum hat man eine Sekunde nicht hingeschaut, sitzt Hässlon wieder in seinem Käfig.

Leider hat es Hässlon nicht geschafft. Die Wunde an seinem Bein wollte einfach nicht heilen und so hätte er sein weiteres Leben im Käfig verbringen müssen. Das wollten und konnten wir Hässlon nicht antun und so haben wir ihn gehen lassen. Jetzt reitet er an der Regenbogenbrücke auf dem Rücken seiner Freunde, der Hängebauchschweine.


Mai 2011

Endlich konnten wir unser Schildkrötenhaus fertig stellen und die drei Landschikdkröten umquartieren. Diese geniessen das Leben in ihrem neuen Zuhause sehr und erkunden mit Freude ihr neues Reich.

April 2011

Nach langem Bangen und Warten haben wir endlich die Ausnahmegenehmigung zum Befahren der Umweltzone in Leipzig bekommen. Allerdings belaufen sich die Kosten pro Fahrzeug auf 153,45 €. Diese Kosten wurden von zwei Spendern übernommen und so sagen wir ganz herzlichen Dank an die Familie Koch aus München und eine Spenderin, die ungenannt bleiben möchte. So sind wir wieder mobil und können weiterhin Tieren in Leipzig helfen.

Ein langgehegter Traum ging in Erfüllung. Endlich ein paar freie Tage nach zwanzig Jahren Hof Chaoti. So ging ein Tagesausflug nach Berlin, ein Ausflug in den Leipziger Zoo und eine Raddampferfahrt zum Schloß Pillnitz bei Dresden. Zum Schluß war auch noch Zeit, die Hochzeit einer unserer Helferinnen mit zu feiern. Diese Tage waren wunderschön, aber so ganz ohne Tiere geht es doch nicht. So durften schon bei der Tour nach Dresden und bei der Hochzeit einige Hunde dabeisein. Es war traumhaft, endlich mal Urlaub zu haben, aber auch schön, wieder auf dem Hof bei all den Tieren zu sein. Nochmal ein herzliches Dankeschön an alle, die dies organisiert haben, Geld dafür geschenkt haben und ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, die hier während meiner Abwesenheit eingesprungen sind.

Die wirklich uralte Shettydame Nikki hat ihre letzte Reise zur Regenbogenbrücke angetreten. Sie wollte nicht mehr fressen und so wurde es Zeit, sie gehen zu lassen. Mach es gut, kleine Nikki.


März 2011

Liebe Leipziger Tierfreunde,

seit nun mehr zwanzig Jahren haben wir versucht, Tieren aus Leipzig zu helfen. Wir haben diese Tiere oft in Leipzig abgeholt, in Leipzig zum Tierarzt oder in die Tierklinik gebracht. Manchmal hatten wir auch Glück und konnten Tiere nach Leipzig in ihr neues, liebevolles Zuhause bringen. Ab und zu gab es auch die Möglichkeit, in Leipzig Futter- oder Sachspenden für die vielen Tiere, die wir beherbergen oder Helfer, die kein eigenes Auto zu Verfügung hatten, abzuholen.

Dies alles ist jetzt nicht mehr möglich, da wir jetzt in Leipzig nicht mehr willkommen sind. Der simple Grund:

Wir fahren für unsere Tiere und unsere Arbeit zwei ältere Dieselfahrzeuge, die keine grüne Umweltplakette mehr bekommen.

Diese Fahrzeuge werden privat von einem Vereinsmitglied gezahlt, dieses Mitglied übernimmt sämtliche Kosten wie Steuer, Versicherung und Reparaturen. Diese Kosten kann unser kleiner Verein selber nicht tragen. So ist es weder dem Verein noch dem Vereinsmitglied möglich, neue Fahrzeuge anzuschaffen, die wir dringend für unsere Arbeit in Leipzig brauchen.

Einen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung haben wir vor Wochen bereits gestellt, aber bis heute keine Antwort erhalten.

Das bedeutet zum Beispiel für uns, bei jedem Besuch unserer Tierärzte, denen wir seit vielen Jahren vertrauen und die uns in unserer Arbeit sehr unterstützen, riskieren, ein Bußgeld und einen Punkt in Flensburg zu kassieren.

So schwer es uns auch fällt, uns der Bürokratie zu beugen, ist es uns bis auf weiteres nicht mehr möglich, Tieren, die in Leipzig unsere Hilfe brauchen, zu helfen.

Regina Berner

1. Vorsitzende Hof Chaoti -Ein Platz für Tiere in Not e.V.


Februar  2011

Ein kleiner Hinweis, in der Rubrik "gefundene Tiere ist ein schwarz/weißer Kater abgebildet, der Mitte Februar in Leipzig-Grünau gefunden wurde. In der Rubrik "Dankeschön" konnten wir wieder viele Spenden vermelden.

In eigener Sache

Ich möchte mich ganz herzlich bei all den Menschen bedanken, die geholfen haben, mir ein so schönes Geburtstagsgeschenk zu machen. Nach 20 Jahren Hof-Chaoti endlich mal einige Tage Ferien, ich kann es immer noch nicht glauben. Mein besonderer Dank gilt Annika und Felix, die diese Idee mit viel Phantasie umgesetzt haben, viele Menschen angesprochen und angeschrieben haben, um die Sache zu organisieren und vorallem, Geld für diesen Urlaub zu sammeln. Bis heute weiß ich immer noch nicht, wer alles diese wunderbare Idee unterstützt hat, aber ich werde spionieren, aushorchen, forschen, fanden und ermitteln, um die "Mittäter" dieses Geschenkes zu ermitteln und mich wenn möglich persönlich zu bedanken. All die Menschen, die diese Sache unterstützt haben und selber mit Tieren leben, werden sicher verstehen, das ich nicht einfach so eine Woche in Urlaub fahren kann und meine Tiere hier zwar in sehr guter Obhut, aber doch alleine lassen kann. So habe ich mich entschieden, sieben Tagesausflüge in meine, mir noch immer fremde, neue Heimat zu unternehmen. Gerne werde ich auf der Homepage Bilder und Berichte der Aufflüge dann einstellen. Los geht es dann Mitte April und ich freue mich riesig darauf. Der gebastelte Esel auf dem Hof vertritt hier das Geschenk, denn wie man sehen kann, hat dieser Geldesel schon die ersten Geldscheine für die freien Tage hier "abgelegt". Nochmal tausend Dank an alle.                                                                     Regina



Auch bei den Pferden gab es wieder einen Abschied. Der alte Haflinger Johnny, den wir schon mit großen Krebsgeschwüren vor zwei Jahren aufgenommen haben, wurde von seiner Krankheit besiegt und so mussten wir von ihm Abschied nehmen. Aber wir sind glücklich, das wir Johnny zwei schöne Jahre hier bieten konnten, obwohl damals nach seiner ersten OP seine Lebenserwartung als sehr gering eingestuft wurde. Johnny, grüße all unsere Pferde, die schon an der Regenbogenbrücke warten.


Januar 2011

Auch in diesem Jahr heißt es wieder Abschied zu nehmen. So mussten wir uns von Mary trennen. Sie lebte viele Jahre bei uns und war die Chefin unseres Hunderudels. Sie hat hier vielen Menschen ihre Freundschaft geschenkt, liebte ihre Menschen aus vollem Herzen und sorgte bei den anderen Hunden immer für Frieden. Jetzt ist sie mit ihrem Hundefreund Lorenzo wieder vereint. Danke für Deine Liebe Mary, viele Menschen vermissen Dich sehr.

In den letzten zwei Jahren haben sich die Medien kaum für uns interessiert. Um so mehr haben wir uns gefreut, als Ende Dezember sich die Leipziger Volkszeitung bei uns gemeldet hat und inzwischen einen Bericht über unsere Arbeit für und um unsere Tiere gebracht.  Am selben Tag hat sich dann auch der MDR bei uns gemeldet und hat in den letzten Tagen einen kleinen Beitrag über unser auf den Hängebauchschweinen reitenden Perlhuhnhahn Hässlon gedreht.


Dezember 2010

Inzwischen sind viele schöne Weihnachtsspenden bei uns für unsere Tiere eingegangen. Bilder und Berichte gibt es unter "Dankeschön".

In den letzten Wochen haben wir zwei Fundkatzen aufgenommen. Bilder und Berichte dazu gibt es unter "gefundene Tiere"


November 2010

Warum ? Keiner kann es mehr verstehen, der Tod ist hier im Moment allgegenwärtig. Nur wenige Wochen nach dem Tod von Gala haben wir wieder ein Pferd verloren. Franzi starb an den Folgen einer schweren Kolik, bedingt durch eine Entzündung des Blinddarmes. Obwohl wir sie noch in die Tierklinik bringen konnten, konnte sie dort nicht mehr gerettet werden. Franzi lebte 16 Jahre auf dem Hof, sie hat uns zwar oft mit ihren Launen zur Verzweiflung getrieben, aber sie wurde von uns allen geliebt. Der Hof Chaoti ist ohne die Zicke Franzi einfach nicht mehr der Hof, der er bisher war. Wer soll jetzt mit den anderen Pferden stänkern, wer soll uns jetzt die Leckerchen aus der Tasche stibitzen ? Mach es gute Franzi, wir vermissen Dich.

Und die Zeit des Abschiedes ist immer noch nicht vorbei. Es ist kaum noch zu verkraften. Diesmal mussten wir Abschied von der Saarländer Stute Gala nehmen. Das ehemalige Reitschulpferd hatte schon lange Probleme mit der Hinderhand, jetzt kam noch ein tiefes Hufgeschwür dazu. Da hatte sie keine Chance mehr auf ein schmerzfreies Pferdeleben und wir haben entschieden, sie gehen zu lassen. Mach es gut, großes Mädchen und grüß all unsere Pferde, die schon an der Regenbogenbrücke grasen und auf ein Wiedersehen warten.

Auch für Chiko ist die Zeit des Abschiedes gekommen. Der wirklich sehr alte Hund hatte zwar schon lange eine Art Alzheimer und wusste oft nicht wo er war, war sonst aber fit. Jetzt ist er innerhalb weniger Wochen von einem ausbrechen Krebsleiden besiegt worden und so mussten wir ihn erlösen. Chiko war ein wirklich treuer Hund und für ihn war die Welt nur dann wirklich in Ordnung, wenn er bei seinem Menschen war. Gute Reise, kleiner Mann


Viele Katzenkinder und auch ältere Katzen warten bei uns immer noch auf ein neues Zuhause. Derzeit leben über 60 Katzen bei uns, eigentlich viel zu viele Katzen. Die meisten davon würden sich über einen eigenen "Dosenöffner" und "Fellkrauler" freuen.


Solange Menschen denken, das Tiere nicht fühlen, solange müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

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