Unsere Sorgenkinder

     

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen unsere vierbeinigen Sorgenkinder vorstellen. All diese Tiere sind krank und brauchen viel Aufmerksamkeit und Zuwendung.

 

Lucky

 

 

Nach der Hündin Alexia  ist bei uns ein weiteres Sorgenkind eingezogen. Da in Rumänien inzwischen leider auch die Tötung der Straßenhunde legalisiert wurde, haben wir dem dreibeinigen Rüden Lucky bei uns aufgenommen. Er ist ca, 10 Jahre alt und hat wohl durch einen Unfall sein linkes Hinterbein unterhalb des Knies verloren. Diese Wunde ist nie medizinisch versorgt worden. Da Lucky große Probleme bei laufen hat, hätte er keinerlei Chance gehabt, den Hundemördern zu entkommen. Hier haben wir Lucky gleich in unserer Tierarztpraxis untersuchen lassen und so wurde festgestellt, das Lucky eine schwere Artrose in der Hüfte und dem Knie des verbliebenen Hinterbeines hat. Daher kann es nicht lange laufen und fällt öfters um. Jetzt muss er jetzt jeden Tag Tabletten nehmen und wird pysiotherapeutisch betreut. Ein gutartiges Geschwür an seiner Seite wurde ebenfalls entfernt und man merkt Lucky jeden Tag mehr an, wie sehr er es genießt, jetzt in Sicherheit zu sein.

 

 

Alexia

 

Wir haben nach Ojo´s Tod einige Zeit gebraucht um einem weiteren schwer kranken Tier wieder ein Zuhause zu geben. So haben wir uns jetzt nach einem Hilferuf dafür entschieden, Alexia eine Chance zu geben.

 

Alexia, ein Jagdhundmix, stammt aus Griechenland und ist dort fast verhungert in den Bergen aufgefunden worden. Hier in Deutschland hat sie schnell eine Pflegestelle gefunden, allerdings stellte sich nach einer gründlichen Untersuchung durch einen deutschen Tierarzt heraus, das Alexia an Leishmanose erkrankt ist. Dadurch sieht sie auch so alt aus. Aber leider wurde auch festgestellt, das Alexia Arthrose in den Knien hat und keine Treppen steigen kann. Dadurch musste Alexia leider ihre Plegestelle verlassen, da sie dort jeden Tag mehrmals Treppen steigen mußte und sie dies nicht mehr schaffte. So ist Alexia zu uns gekommen. Bei einer erneuten Blutuntersuchung stellte unsere Tierärztin dann fest, das Alexia zu den bisher festgestellten Erkrankungen noch an Ehrlichiose und Babesiose leidet. Beide Krankeiten werden durch Zecken übertragen und müssen dringend behandelt werden, da sie unbehandelt zum Tode führen können.

 

 

Uns ist schmerzhaft bewußt, das Alexia kein sehr alter Hund werden wird. Dazu sind ihre Erkrankungen zu schwer und schädigen auch durch die dringend erforderlichen Tabletten gegen die Leishmanose und die anderen Erkrankungen auf Dauer die inneren Organe. Aber Alexia will leben. Sie geht immer noch gerne kleine Runden spazieren, freut sich über jede Streicheleinheit und jedes Leckerchen. Sie frißt gut, nimmt rege Anteil an dem Geschehen hier auf dem Hof und wir wollen ihre die Chance auf ein vielleicht kurzes, aber glückliches Hundeleben bei uns geben. Bitte helfen Sie uns dabei, den durch die Erkrankungen kommen eine Menge Tierarzt- bzw. Medikamentenkosten auf uns zu.

 

 

Hier unsere Kontodaten für Ihre Hilfe: Hof Chaoti e.V. ,Konto 5100009724, Bankleitzahl 860 954 84, Volks-und Raiffeisenbank Muldental, Verzwendungszweck Alexia, IBAN: DE 6386095484, BIC: GENODEF1GMV

 

Wir und vorallem Alexia sagen schonmal ganz lieben Dank für Ihre Hilfe.

 

November 2011: Inzwischen macht Alexia gute Fortschritte, auch wenn sie immer mehr tricks, um ihre Medikamente nicht nehmen zu müssen. Anfangs brauchten wir bei Spaziergängen immer noch den Bollerwagen, weil Alexia den Rückweg kaum geschafft hat. Inzwischen ist ihr Tatendrang beim Spaziergang kaum noch zu stoppen und sie stromert mit Vorliebe an der langen Laufleine über die Felder.

 

Zu Verdanken haben wir dies sicher auch der zweimal wächentlichen Behandlung durch die  Mobile Praxis für Tierphysiotherapie Alexandra Schumann aus Leipzig, die Alexia nur gegen Erstattung der Fahrkosten unendgeldlich behandelt.  Alexia genießt die Behandlungen sehr und kann gar nicht genug davon bekommen.

 

Die Behandlung gegen die Ehrlichiose und Babesiose  konnte erstmal erfolgreich abgeschlossen werden. Im Moment warten wir auf den monatlichen Testbereichtes von Alexias Bluttest, da ja leider Nebenwirklungen durch die Medikamente zur Behandlung der Leishmanose zu befürchten sind. Das feuchte Wetter und die Kälte bekommen Alexia allerdings nicht so gut und so verbringt sie am liebsten den Tag dick in eine Decke vergraben auf dem Sofa und wartet auf den Frühling.

 

Dezember 2011 Einen großen  Schrecken haben wir bekommen, als wir plötzlich bei Alexia einen Tumor  an der Milchleitste endeckt haben.  Er wurde sofort entfernt und wir warten mit Sorge auf den Befunde, Alexia hat schon soviel mitgemacht und immer um ihr Leben kämpfen müssen und wir hoffen von Herzen, das Alexia auch diesen Kampf bestehen wird.

 

18.12.11 Leider wurde festgestellt, das der Tumor bösartig ist. Die gute Nachricht ist aber, das der Tumor großflächig entfernt werden konnte und so haben wir immer noch die Hoffnung, das der Krebs erstmal besiegt ist.

 

Pirat/Felix 

Wie ein kleiner Pirat sieht unser blinder Kater Felix aus. Der jetzt siebenjährige Kater kam mit einem blinden Auge auf die Welt und verlor einige Jahre später durch einen Unfall sein zweites Auge. Jetzt ist Felix, den wir meist Pirat nennen, völlig blind, kommt damit aber super klar. Felix verlor sein Zuhause durch eine Erkrankung seiner Besitzerin.

 

 

 

 

 Einhorn und Krönchen

 

Die Begriffe “Einohrhase” oder “Keinohrhase” kennt man ja aus dem Fernsehen bzw. aus den Filmen. Gar nicht so lustig finden diese Begriffe allerdings die beiden Stallkaninchen “Einhorn” und “Krönchen”. Einhorn hat nur noch ein Ohr, Krönchen wurden beide Ohren direkt am Kopf abgeschnitten.

 

Diese beiden Tiere stammen aus einem Streichelzoo und waren dort in winzigen Kaninchenbuchten untergebracht, so klein, das sie sich dort noch nicht mal umdrehen konnten. Jemand, der die oben genannten Filme wohl mal gesehen hat und diese wohl auch lustig fand, hat die beiden Kaninchendamen so verstümmelt. Die beiden Kaninchendamen konnten ihr Glück heute kaum glauben, als sie in unserem Stall endlich mal wieder richtig hoppeln konnten und haben vor lauter Freunde ständig Bocksprünge gemacht und Wettrennen veranstaltet. Leider ist Krönchen inzwischen an den Folgen einer früheren, nicht behandelten Lungenerkrankung verstorben.